Lossprechung: 83 neue Anlagenmechaniker-Gesellen für den Bereich Sanitär, Heizung und Klima

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Freitagabend (14.03.2025) bei :metabolon in Lindlar: Der Obermeister der Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bergisches Land wandte sich an die anwesenden Junggesellen aus Leverkusen, dem Rheinisch-Bergischen Kreis und Oberberg: „Ich wünsche Ihnen allen, dass Sie Spaß an Ihrem Beruf haben und das Interesse nicht verlieren. Denn wenn Sie Spaß daran haben, gehen Sie Ihren Weg weiter. Wir haben einen sehr interessanten Job, unser Beruf ist wichtig, vor allem was das Thema Energiewende betrifft. Da ist viel Zukunftsmusik drin. Gebraucht werden Sie als Fachkräfte für Sanitär und Heizungstechnik überall.“

Er unterstrich außerdem, wie wichtig das Ehrenamt im Handwerk ist und warb gleichzeitig bei den jungen Leuten, sich dort zu engagieren: „Ohne Ehrenamt im Handwerk geht nichts. Der Prüfungsausschuss setzt sich aus ehrenamtlich Tätigen zusammen. Ohne diesen Ausschuss gibt es irgendwann keine Prüfungen mehr, damit nicht mehr genügend Handwerker. Dann kann es sein, dass man auf einen Handwerker zum Teil so lange warten muss, wie auf einen Termin bei z.B. einem Augenarzt.“ Thomas Braun sei sich sicher, dass die Junggesellen jetzt gut gewappnet ins Berufsleben starten. Er ermutigte sie, ihr Potenzial weiter auszuschöpfen: „Sie haben alle Möglichkeiten. Jetzt gilt es, etwas draus zu machen.“

Bevor die anwesenden Junggesellen nach dreieinhalb Jahren Ausbildung ihren Gesellenbrief bei der Lossprechungsfeier entgegennehmen durften, mussten sich die Nachwuchshandwerker einem ganz besonderen Ritual stellen: Sie wurden im wahrsten Sinne des Wortes von den Pflichten ihrer Lehrzeit losgeschlagen – mit Hammer und Kehrblech.

Für diesen Zweck standen drei unterschiedlich große Hämmer zur Auswahl. Bei Bedarf durften auch die Lehrmeister oder Angehörigen das Losschlagen übernehmen, was sich manche nicht zweimal sagen ließen. Hierbei galt: „Hat sich der ehemalige Auszubildende in seiner Lehrzeit etwas zu Schulden kommen lassen, so wird er oder sie bei der Lossprechung davon losgeschlagen“. Natürlich gab es bei dieser Tradition keine blauen Flecken, denn ein Kehrblech wurde vor das Gesäß des ehemaligen Auszubildenden gehalten, so dass mit dem Hammerschlag ein effektvolles Geräusch entstanden ist. Unter großem Getöse und mit viel Spaß wurden alle Gesellen losgeschlagen und erhielten anschließend ihre Gesellenbriefe.

Beglückwünscht wurden sie auf der Bühne von den Lehrlingswarten Daniel Scholz und Andreas Sieberts sowie vom Obermeister Thomas Braun und dem Vorstandsmitglied Marcel Manente, der an dem Abend das Losschlagen übernahm, wenn sich kein Meister oder Familienangehöriger fand.

Tradition und Innovation werden in diesem Gewerk vereint, denn schon lange sind beispielsweise Badezimmer keine Feuchträume mehr, sondern individuelle Wohlfühloasen. Und das ist nur einer der Bereiche der Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Hinzukommen die Bereiche Heizungsanlagen, umweltschützende Energietechnik oder auch Klima- und Lüftungsanlagen, die gerade unter dem Gesichtspunkt der Energiewende eine tragende Rolle spielen. Das alles gehört ab jetzt zum beruflichen Alltag der 83 neuen Fachkräfte.

Besonders freuen konnten sich diese Prüfungsbesten über ihre tollen Ergebnisse:

Platz 1: Nic Altevolmer aus Wipperfürth; gelernt bei Holger Schori, Wipperfürth

Platz 2: Nico Schönenberg aus Rösrath; gelernt bei Montag & Rappenhöner GmbH, Bergisch Gladbach

Platz 3: Sebastian Paladino aus Leverkusen; gelernt bei Fester Heizung- & Sanitär GmbH, Leverkusen

Platz 4: Mehmet Özpinar aus Monheim; gelernt bei Sieberts Sanitär- & Heizungstechnik, GmbH, Leverkusen

Platz 5: Maurice Klein aus Leverkusen; gelernt bei Peter Weil GmbH, Leverkusen

Die Kreishandwerkerschaft Bergisches Land und die Innung für Sanitär- und Heizungstechnik Bergisches Land wünschen den neuen Fachkräften für ihren privaten und beruflichen Weg alles Gute und viel Erfolg.

Copyright: Kreishandwerkerschaft Bergisches Land

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